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Florida kennt jeder. Aber Florida’s Paradise Coast? Die kennen noch nicht viele. Und genau das ist der Punkt.

Die Region rund um Naples, Marco Island und die Everglades im Südwesten des Sunshine State ist das Gegenteil von dem, was man mit Florida meistens verbindet. Keine Freizeitparks, kein Gedränge, keine Touristenfallen. Stattdessen: unberührte Strände, Wildnis von Weltrang, eine Kulinarikszene, die ernsthaft überrascht – und eine Eleganz, die sich nichts dabei denkt. Wer Florida wirklich erleben möchte, fliegt hierher.

Naples ist die Stadt, die sich selbst nichts beweisen muss

22.000 Einwohner, gepflegte Straßen, die alle irgendwann zum Meer führen, und das ruhige Selbstbewusstsein einer Stadt, die schon lange weiß, was sie hat. Naples ist seit Jahrzehnten Zweit- und Drittwohnsitz von Millionären und Milliardären, aber man merkt es kaum.

Florida's Paradise Coast
(c) Stephen Beaudet

Keine Zurschaustellung, kein Posen. Dafür eine Third Street South, die seit den 1930ern das gesellschaftliche Herz der Stadt ist: Boutiquen, gehobene Restaurants und ein Innenhof mit Brunnen, direkt neben dem Old Naples Surf Shop. So sieht entspannter Luxus aus.

Kein Strand gleicht dem anderen

Über 50 Kilometer weißer Sandstrand, mehr als 300 Sonnentage im Jahr – das allein wäre schon ein Argument. Aber das Besondere an Florida’s Paradise Coast ist, dass jeder Strand seine eigene Geschichte erzählt.

(c) Naples, Marco Island & The Everglades CVB

Der Delnor-Wiggins Pass State Park, 2025 von US-Strandexperte Dr. Beach zum schönsten Strand Floridas gekürt, ist das eine Extrem: weißer Sand, kristallklares Wasser, Pinien als natürlicher Sonnenschutz, gelegentlich ein Weißkopfseeadler am Himmel. Die Keewaydin Island, nur per Boot erreichbar, das andere: acht Kilometer unberührter Barrierestrand, kein Hotel, kein Trubel. Nur Strand. Nur Stille.

Die Kulinarikszene, die niemand erwartet

Wer nach Florida fliegt und auf gutes Essen hofft, denkt meist nicht an Naples. Zu Unrecht. Das Sails Restaurant gehört mit seiner New World French Cuisine, Michelin-trainierten Köchen und einer Weinkarte mit über 1.000 Labels zu den OpenTables Top 100 Restaurants der USA. Kayla Pfeiffer, James-Beard-Halbfinalistin, hat mit ihrem Bicyclette Cookshop etwas geschaffen, das sich schwer in eine Schublade stecken lässt: lokale Erzeuger, rotierende Küchenchef-Residenzen und ein Vinyl-Hörraum unter einem Dach.

Florida's Paradise Coast
(c) Naples, Marco Island & The Everglades CVB

Und dann ist da noch das familiäre Bleu Provence mit französischer Küche auf höchstem Niveau. Florida kann also auch das.

Wildnis auf zehntausend Inseln

Die Everglades sind der einzige Ort der Welt, an dem Alligatoren und Krokodile gemeinsam leben. Über 80 Prozent der Fläche von Collier County stehen unter Naturschutz. Wer aktiv sein möchte, paddelt per Kajak durch die Mangrovenkanäle der Ten Thousand Islands oder gleitet mit dem Airboat über die Sümpfe.

Florida's Paradise Coast
(c) Rhea Anna

Für alle mit Geduld: Im Fakahatchee Strand Preserve State Park wächst die Ghost Orchid, eine der seltensten Orchideenarten der Welt. Und im Big Cypress National Preserve lebt der scheue Florida-Panther, von dem es weltweit noch 120 bis 160 Exemplare gibt. Man muss ihn nicht sehen. Es reicht zu wissen, dass er da ist.

Luxus, der für sich selbst spricht

Florida’s Paradise Coast ist nicht laut in ihrer Exklusivität. Das gilt auch für die Hotels.

Das Naples Beach Club, A Four Seasons Resort, das im Oktober 2025 direkt am Golfküstenstrand eröffnet hat, ist dafür das beste Beispiel.

Florida's Paradise Coast
(c) Four Seasons Hotels & Resorts

Seit 1946 steht an diesem Fleck Küste ein Club, der für Old Naples steht wie kaum ein anderer. Four Seasons hat das Erbe übernommen und neu erzählt. 220 Zimmer und Suiten, hohe Decken, geschnitzte Teakmöbel, farbenfrohe Einbauschränke und großzügige Terrassen mit Daybeds, von denen man direkt auf den Golf von Mexiko blickt. Der Strand davor ist 300 Meter lang und gehört zum Resort.

Für das Essen sorgt Gavin Kaysen, zweifach mit dem James Beard Award ausgezeichnet, im The Merchant Room. Wer es legerer mag, ist bei HB’s oder der Sunset Bar mit Cocktails und Meeresblick gut aufgehoben.

Abends lohnt sich ein Ausflug aufs Wasser: Exklusiv für Hotelgäste bietet das Resort private Bootstouren auf einem zehn Meter langen Hinckley Picnic Boat an, um die Küste im Sonnenuntergang aus einer ganz neuen Perspektive zu erleben.

Florida's Paradise Coast
(c) Four Seasons Hotels & Resorts

Morgens Kajak direkt vom Strand, mittags Lunch mit Meeresblick, abends auf dem Boot zusehen, wie die Sonne im Golf versinkt. Schöner wird Florida nicht.

Titelbild: (c) Naples, Marco Island & The Everglades CVB

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